WM-Finale für Moritz Horn

12. September 2017

Am vergangenen Wochenende wartete auf Moritz Horn aus Biedertal das Highlight des Jahres. Der Student startete bei der Kart-Weltmeisterschaft im oberpfälzischen Wackersdorf und glänzte vor heimischem Publikum. Unter 113 Teilnehmern schaffte er den Einzug in das Finale der besten 34 Piloten.

Nach 40 Jahren kehrte am Wochenende die Kart-Weltmeisterschaft zurück nach Deutschland. Knapp 170 Fahrer aus über 23 Nationen duellierten sich um die höchsten Titel des internationalen Kartsports – mit dabei auch Moritz Horn aus Biebertal. Der 20-jährige Rennfahrer ging im mit 113 Fahrern stark umkämpften CIK-FIA International KZ2 Super Cup auf die Reise.

Bereits im Zeittraining zeigte sich wie hart die Aufgabe für Moritz würde. Die ersten 104 Piloten trennten weniger als eine Sekunde. Der junge Hesse lag nach dem Qualifying aber auf dem 45. Rang und war bester Laune: „Mit meiner Ausgangsposition bin ich zufrieden. Für die nun sechs folgenden Vorläufe gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren und immer das Ziel zu sehen.“

Der Schützling des KV Oppenrod e.V. behielt die Ruhe und hielt sich in den Vorläufen aus allen Rangeleien heraus. Konstant mischte er im Bereich der Top-Ten mit und sorgte am Ende für große Freude in seinem Team – er schaffte den Einzug in das große Finale und kämpfte am Sonntagmittag um den WM-Titel.

Vor tausenden Zuschauern lieferte er sich dann ein tolles Rennen und arbeitete sich bis in die Top-20 der weltbesten Kartfahrer nach vorne. Leider wurde er letztlich durch eine Kollision zurück geworfen und sah das Ziel als 31. Trotz des kleinen Rückschlages fiel das Resümee positiv aus. „Auf diese Leistung können wir sehr stolz sein. Am Ende haben wir uns gegen 113 Top-Fahrer aus aller Welt durchgesetzt und sind in das Finale eingezogen. Vor allem bei dem wechselhaften Wetter am Samstag und Sonntag hätte ich damit nicht gerechnet. Ein großer Dank an mein Team, sowie meine Partner und Sponsoren.“

Neben Moritz glänzte auch noch ein weiterer Schützling des KV Oppenrod. Club-Kollege Dominik Schmidt – sonst der Mechaniker von Moritz – griff noch mal selber hinters Lenkrad und schaffte ebenfalls den Finaleinzug. Eine Zeitstrafe im entscheidenden Rennen kostete ihn letztlich eine Platzierung im Mittelfeld.