Nach tollen Heats folgte das große Pech für Moritz Horn

14. Oktober 2013

Das Finale der Deutschen Kart Meisterschaft am vergangenen Wochenende in Genk sollte das Technik-Desaster der Kart WM wieder gut machen. War Moritz Horn in den Vorläufen sogar mit Blick in Richtung Top-Ten-Kurs, brachten die Finalrennen ihm keine guten Nachrichten. Dennoch ließ er sich seine gute Laune nicht vermiesen und geht jetzt noch nicht in die Winterpause.

Grandiose Leistungen hatte Moritz Horn in sintflutartigem Regen beim CIK-FIA International Super Cup eine Woche zuvor in Sarno (Italien) gezeigt. Top-Ten-Platzierungen in den Heats unterstrichen im starken Teilnehmerfeld seine herausragenden Leistungen. Doch dann musste er im Finale passen und gleich zwei Mal einen technischen Defekt hinnehmen. Am vergangenen Wochenende wollte er deshalb umso mehr in die Offensive gehen. Nach einem 27. Platz im Zeittraining folgten souveräne Leistungen in den Heats.

„Ich hatte die Top Ten fest im Visier“, zog er sein persönliches Fazit, „gereicht hatte es schlussendlich für die Plätze elf und 14. Das war zum Auftakt vor dem Finale natürlich nicht schlecht“, so der junge Pilot aus dem Energy Werksteam. Für ihn hätte es von Startposition 16 aus so weiterlaufen dürfen wie bis zu diesem Zeitpunkt. Im ersten Rennen schlug er sich auf nasser Fahrbahn, inmitten des 34 Teilnehmer starken Feldes, sehr wacker. Das dichte Gedränge auf der Bahn machte es dem Energy Kartfahrer nicht gerade leicht, dennoch hatte es für die Verteidigung von Rang 15 gereicht. „Das war echt total in Ordnung“, kommentierte er die schwierigen Bedingungen auf der 1.360 Meter langen Strecke.

Im zweiten Rennen lieferte er einen deutlich besseren Start als zuvor ab und blieb bis zur Rennmitte sogar auf Top-Ten-Kurs. Dann büßte Moritz Horn allerdings Performance ein, fiel zurück und sah als 21. das Ziel. „Jetzt gilt es zu analysieren, wo der Fehler lag und warum ich an Leistung verloren habe“, sagte der Energy Pilot im Nachgang des Rennwochenendes. Trotzdem gab es einen Grund zur Freude. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Dorian Boccolacci gewann er die Teamwertung.

In die Winterpause verabschiedet Moritz Horn sich jedoch lange noch nicht. In zwei Wochen geht er im Finale der italienischen Meisterschaft in Castelletto an den Start und bereitet sich dort auf den WSK Final Cup, eine Woche später, vor.