Moritz Horn hielt Deutsche Fahne hoch

3. September 2013

Als einziger Pilot aus Deutschland war Moritz Horn am vergangenen Wochenende bei der CIK-FIA Kart Weltmeisterschaft  vertreten. In englischen Brandon kämpfen 55 Piloten aus 19 Nationen um die ersten Punkte zum höchsten Kartsport-Championat. Moritz wurde leider im wichtigen Pre-Finale durch  die Technik ausgebremst.

Der Umstieg in das Energy Werksteam hatte sich für Moritz Horn schon während der DKM in Hahn ausgezahlt und so war es nicht verwunderlich, dass er sich auch auf dem anspruchsvollen PFI International Circuit stark präsentierte. Das musste er aber auch, denn das Starterfeld war gespickt mit den weltbesten Kartpiloten. „Ich treffe hier auf die besten Piloten die es derzeitig gibt. Das wird kein Zucker schlecken, die Trainings sahen aber sehr gut aus, wir konnten uns immer im vorderen Drittel des Feldes behaupten“, äußerte sich der junge Biebertaler  vor dem Zeittraining gut gelaunt.

In diesem lief es nicht ganz nach seinen Vorstellungen, er holte nur den 40. Platz und hatte damit eine nicht so gute Ausgangslage für die folgenden vier Heats. Mit schnellen Zeiten und sehenswerten Überholmanövern kämpfte er sich aber durch die Meute und verpasste mit zwei elften Rängen die Top-Ten nur um Haaresbreite. In der Gesamtwertung belegte er Position 37 und zeigte sich vor den Finals zuversichtlich: „Mein Ziel ist im Pre-Finale der Sprung unter die besten 17. – derzeitig schaut es dazu wirklich gut aus.“

Doch im entscheidenden Pre-Finale bremste ihn beim Start seine Technik ein. Moritz Motorleistung fehlte und machte einen guten Start unmöglich. Nach der ersten Kurve fand er sich nur im Verfolgerfeld wieder und musste eine packende Aufholjagd starten. Nach einem aufregenden Rennen rutschte er als 19. denkbar knapp an der Finalteilnahme vorbei. „Auch wenn wir es nicht ins Finale geschafft haben, bin ich stolz auf meine Leistung.  Als einziger Deutsche sich solch einem Feld zu stellen, ist etwas Besonderes. Auf die Technik hat man leider keinen Einfluss. Ein großer Dank an mein Team Energy Corse, meinen Mechaniker Dominik, meine Eltern, sowie an die Schulleitung des Gymnasiums Herderschule in Gießen. Nur durch deren Unterstützung war dieser Einsatz möglich“, Moritz abschließend.

In den kommenden Wochen wartet auf den KF-Piloten noch ein großes Programm. Neben dem Finale der DKM in Genk, wird Moritz bei zahlreichen internationalen Top-Events vertreten sein.