Moritz Horn erlebt Technikdesaster in Frankreich

2. Mai 2012

So hatte sich Moritz Horn seine Premiere in der KF3 Kart Europameisterschaft nicht vorgestellt. Zahlreiche Technikdefekte kosteten dem jungen Hessen eine gute Endplatzierung, trotzdem überwog im Ziel die Freude über die gewonnen Erfahrungen.

Nach einem ausgiebigen Testwochenende reiste Moritz Horn aus Biebertal gut aufgestellt zum ersten Durchgang der CIK-FIA KF3 Europameisterschaft im französischen Varennes. Mit 105 Teilnehmern wartete eine starke Konkurrenz auf den Youngster.

Davon ließ sich Moritz aber nicht abschrecken, in den freien Trainings am Donnerstag und Freitag war er auf nasser Strecke gut unterweges und zuversichtlich vor dem Zeittraining. „Ich bin bis jetzt sehr zufrieden und hoffe dass es so weitergeht.“

Pünktlich zum Qualifying trocknete der 1.500 Meter lange Kurs erstmalig ab und Moritz ging mit Slickreifen auf die Reise. Nach einem guten Start musste er jedoch in Runde vier einem Kontrahenten ausweichen und rutschte dabei ins Kiesbett. Wieder auf der Strecke benötige der Youngster aus dem Keijzer Racing Team zwei Runden um seine Reifen wieder auf Temperatur zubringen, Resultat war eine denkbarschlechte Ausgangslage für die anstehenden Heats.

Moritz bewies aber erneut seinen Kampfgeist und arbeitete sich gekonnt nach vorne. Doch das Glück ließ ihn weiterhin im Stich. In den Vorläufen kämpfte er mit zahlreichen technischen Querelen und zog am Ende nur in das C-Finale ein.
In diesem lief dann aber alles glatt. Der Schützling des ADAC Hessen-Thüringen e.V. und KV Oppenrod kämpfte sich vom 27. Startplatz bis auf Rang sechs nach vorne und freute sich über den Abschluss eines turbulenten Wochenendes: „Ich hoffe wir haben nun alle Technikdefekte für dieses Jahr hinter uns und können uns nun auf das Fahren konzentrieren. Im Finale passten die Zeiten und ich kann nun das nächste Rennen kaum abwarten.“

Dieses findet schon in einer Woche beim zweiten Durchgang des ADAC Kart Masters in Ampfing statt.